Wie virtuelle Kraftwerke Energie für Datenzentren liefern könnten
· Quelle: MIT Technology Review
Google hat ein Abkommen mit Voltus geschlossen, um eine virtuelle Kraftwerksanlage zu erstellen, die der Energiebedarf ihrer Datenzentren an der Ostküste der Vereinigten Staaten unterstützen soll. Die virtuelle Kraftwerksanlage wird Geräte wie Elektrofahrzeuge und intelligente Thermostate zusammenfassen und Kunden, die am Programm teilnehmen, bezahlen, um ihren Energieverbrauch in Phasen der hohen Nachfrage zu reduzieren.
Dieses Projekt ist eines der ersten konkreten Beispiele für eine Technologieunternehmen, die eine virtuelle Kraftwerksanlage nutzt, um den Energiebedarf ihrer Datenzentren zu decken. Es gibt jedoch noch Fragen zu der langfristigen Machbarkeit solcher Programme und wie sie in der Praxis funktionieren könnten.
Die Idee hinter der virtuellen Kraftwerksanlage ist einfach: anstatt neue Kraftwerke zu bauen, kann man Kunden bezahlen, um ihren Energieverbrauch in Phasen der hohen Nachfrage zu reduzieren. Auf diese Weise kann man Kapazitäten im Stromnetz freisetzen und den Energiebedarf der Datenzentren decken.
Aber sind die Kunden bereit, an solchen Programmen teilzunehmen? Ein kürzlich in Kalifornien durchgeführter Studie fand heraus, dass, selbst mit wirtschaftlichen Anreizen, die Teilnahme niedrig war. Dies wirft Zweifel an der Wirksamkeit dieses Ansatzes und wie man die Teilnahme erhöhen könnte.
Jedenfalls ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt hin zu einem flexibleren und nachhaltigeren Energieversorgungssystem. Der Energiebedarf der Datenzentren nimmt ständig zu, und es ist entscheidend, innovative Wege zu finden, um diesen Bedarf zu decken und den Umweltauswirkungen der Technologiebranche zu reduzieren. Die Umsetzung von virtuellen Kraftwerksanlagen wie der von Google und Voltus kann eine Schlüssellösung sein, um dieses Problem anzugehen.
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