Boston Metal startet auf, um kritische Metalle zu fördern
· Quelle: MIT Technology Review
Die Technologieunternehmen Boston Metal hat in einer Finanzierungsrunde 75 Millionen Dollar gesammelt, um kritische Metalle herzustellen. Die Firma, die für ihre Bemühungen bekannt ist, die Stahlproduktion zu sauberer zu machen, ein Sektor, der etwa 8 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verursacht, konzentriert sich nun auf Metalle wie Niob, Tantal und Chrom, die einen höheren Wert haben und helfen können, ihre Technologie zu demonstrieren, bevor sie wieder zur Stahlproduktion zurückkehren.
Boston Metals Technologie, die sogenannte Schmelzoxid-Elektrolyse, beinhaltet die Durchführung von elektrischem Strom durch einen Reaktor, der mit einem in einem Schmelzflüssigkeit gelösten Mineral gefüllt ist, was das gewünschte Metall vom Mineral trennt. Die Firma arbeitet an einer kommerziellen Anlage in Brasilien, um Niob, Tantal und Zinn herzustellen, und die neue Finanzierung wird dazu beitragen, die Betriebskosten dieser Anlage und zukünftige Bemühungen zur Herstellung kritischer Metalle zu unterstützen.
Die Finanzierung ist für die Überlebensfähigkeit der Firma von entscheidender Bedeutung, da sie nach einem Unfall in der brasilianischen Anlage mit Cashflow-Problemen zu kämpfen hatte und ihre Belegschaft reduzieren musste. Die neue Finanzierung umfasst den Unterstützung von bestehenden Investoren und der indischen Stahlunternehmen Tata Steel. Diese Nachricht ist wichtig, da sie zeigt, wie grüne Technologieunternehmen sich an die Herausforderungen des Marktes anpassen und nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Technologie zu demonstrieren und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beizutragen. Die Herstellung kritischer Metalle kann ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie und anderer Branchen sein.
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